Endlich klar: die 2. Damenmannschaft steigt nicht aus der TT-Verbandsliga ab!

Seit heute 14.40 Uhr ist nun das amtlich, was sich zuletzt immer mehr verdichtet hat: die 2. Damenmannschaft bleibt der Verbandsliga auch in der kommenden Spielzeit erhalten!

Bereits Anfang April hatte der DTTB die laufende TT-Saison für alle Spielklassen für beendet erklärt und die bei Abbruch des Spielbetriebs gültigen Tabellen als die für einen Auf- und Abstieg maßgeblichen Abschlusstabellen bestimmt. Jetzt verabschiedete der WTTV geänderte Auf- und Abstiegsregelungen, wonach die Mannschaften auf einem Relegationsplatz – je nach Ausgangslage – auch aufsteigen bzw. die Spielklasse erhalten. Schließlich können ja keine Relegationsspiele mehr ausgetragen werden. Damit hat auch die 2. Damenmannschaft des SVW auf dem Relegationsplatz 8 den Klassenerhalt in der Verbandsliga geschafft.

Die „Zweite“ in der Besetzung Angelika Holla, Sue Boekholt, Britta van Stephaudt und Monika op de Hipt war somit nicht nur zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle (in der Tabelle), sie hat sich diesen Klassenerhalt dank großer Kämpferherzen und viel Teamspirit auch redlich verdient! Damit strafte der letztjährige Aufsteiger auch die sogenannten Experten Lügen, die das Team vor Saisonbeginn als Abstiegskandidaten Nr. 1 ausgemacht hatten. Nach den fünf Auftaktniederlagen, die diese Einschätzung zunächst zu bestätigen schienen, drehte die Mannschaft mächtig auf, gewann vier der nachfolgenden sechs Partien und fand sich zwischenzeitlich sogar auf einem Nichtabstiegsplatz wieder. Die letzten Partien gegen die Direktkonkurrenten hätten so sicherlich alle Möglichkeiten geboten, den direkten Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt zu machen.

Den Vieren gebührt nicht nur die Anerkennung für die sportliche Leistung sondern auch der große Dank für die tolle personelle Unterstützung der „Ersten“ und der „Dritten“!

Nachdem nun auch der Klassenerhalt der 2. Damen gesichert ist, steigt wie im Vorjahr kein SVW-Team ab. Die Mädchen und die Jungen 11 können sogar den Meistertitel feiern.

Außergewöhnliche Bilanzen: Franny Holla und HeJo Basten gewannen in der TT-Rückrunde jeweils alle Einzel!

Die Maxime des Schalker Trainers Huub Stevens war einst „Die Null muss stehen!“. Im Spiel sollte die Schalker Mannschaft seinerzeit kein Gegentor zulassen, um so zum Erfolg zu kommen. An diese Maxime müssen sich Franziska („Franny“) Holla und Hermann-Josef („HeJo“) Basten zu Beginn der Rückrunde erinnert haben. Beide hatten eine für ihre Verhältnisse eher mäßige Hinrunde gespielt. Jetzt aber wollten sie mächtig aufdrehen. Und wie ihnen das gelang!

Franny stand in der Rückrunde in insgesamt 18 Einzeln an der Platte. Und 18 Mal verließ die 25-jährige die TT-Box als Siegerin. Nicht eine einzige Niederlage musste sie hinnehmen. Auch die unterschiedlichsten Spielsysteme ihrer Gegnerinnen konnten ihr nichts anhaben. Wenn es doch mal eng wurde, konnte sich die Walbeckerin immer auf ihre gefürchtete Rückhand verlassen. In der Addition von Hin- und Rückrunde wird Franny so doch noch als zweitbeste Spielerin der NRW-Liga ausgewiesen. Zwar hatte sie in beiden vorherigen Spielzeiten sogar die Spitzenposition inne. Diesmal war aber an der früheren Bundesligaspielerin Meng Xiang-Grüß (Fortuna Bonn) nicht vorbeizukommen. Die 18:0-Bilanz war für den Klassenerhalt der Walbecker NRW-Liga-Mannschaft von unschätzbarem Wert.

Bei HeJo verlief es ähnlich. Nach der Hinrunde rutschte er wegen der negativen Bilanz im oberen Paarkreuz in die Mitte der Walbecker Bezirksklassenmannschaft. Und hier blühte der 53-jährige auf. 12 Spiele – 12 Siege. HeJo war dank seiner Abwehrkünste einfach nicht zu stoppen. Auch mit großen Rückständen wusste der Mannschaftsführer umzugehen. So hatte er im Spiel gegen den Mehrhooger Brentrup angesichts eines 0:2-Satzrückstandes und eines hohen Punkterückstands im 3. Satz die Niederlage ganz dicht vor Augen. Aber HeJo konnte mit unbändigem Kampfeswille den Kopf doch noch aus der Schlinge ziehen und das Spiel knapp für sich entscheiden. Seine 12:0-Bilanz war auch ein Garant für den Klassenerhalt der Walbecker Herren.

Glückwunsch an beide SVW-Sportler zu diesen sicherlich nicht alltäglichen Leistungen!